Reif für’s Fernsehen

Was ist los? Das Ende von PIANO BATTLE?
Soloshow? Im Fernsehen?

Willkommen zu PIANO BATTLE – Reif fürs Fernsehen. Die zweite Liveshow von PIANO BATTLE bringt völlig neue Herausforderungen ins Spiel. Es gilt nicht mehr Mann gegen Mann, denn es geht nun darum, sich auch den Anforderungen des Fernsehens bzw. eines Fernsehregisseurs zu stellen. Wessen Musikauswahl ist fernsehtauglicher, bei welchem Stil bleibt das Publikum dran? Wer ist wandlungsfähiger oder hat Spielideen, die auch den geübten Fernsehzuschauer vorm Wegzappen abhalten würden?

Fernsehen ist das Thema dieser zweiten Show – mit all seinen Realitäten und auch den Klischees. Die beiden Pianisten schlüpfen immer wieder in die Rolle eines Regisseurs und können so ihren Kontrahenten in Verlegenheit bringen. Da Paul sich mit Filmmusik und den dazugehörigen Filmtiteln auskennt, schlägt er kurzerhand ein Spiel vor, bei dem sich die beiden Pianisten in ihrem Wissen um Filmmusik duellieren. Andreas merkt dies viel zu spät, aber als Regisseur kann er sich damit rächen, Paul in ein Darth Vader Kostüm zu stecken und ihn in dieser lächerlichen Verkleidung die nächste Runde spielen zu lassen. Beide Pianisten kennen sich scheinbar gut mit Frauen aus und so ist es nicht verwunderlich, dass eine Neuauflage von Herzblattin der Show auftaucht. Drei Frauen aus dem Publikum haben die Wahl: Wer ist ihr Herzpianist?

Im Finale bekommt jeder der beiden Kontrahenten die Möglichkeit, einen Ausschnitt seiner Soloshow zu zeigen: Liebes Fernsehpublikum, willkommen zu “Musik pur“, ich freue mich auf die nächste Stunde mit Ihnen, Ihren Ohren und viel guter Musik. Debussy war ein Meister der Stimmungen. Seine Musik kennt keine Konvention, sie ist immer nur der Idee des jeweiligen Stücks verpflichtet. Stellen Sie sich vor, was für eine Stück so eine Genie geschrieben hätte, wäre er heutzutage zu Silvester in Berlin gewesen… Oder: Guten Abend, meine Damen und Herren, haben Sie es auch in den Nachrichten mitbekommen: die Medizinforschung hat jetzt etwas Neues herausgefunden: Bach als Hintergrundmusik beim Sex fördert die Fruchtbarkeit. Es wurde aber auch schon eine natürliche Form der Abtreibung durch Musik von Wagner gefunden. Und falls Männer sich aber gleich sterilisieren lassen möchten, empfehlen wir Tschaikowskys Nussknacker

Am Ende entscheidet das Publikum: Wie viel Show verträgt klassische Musik im TV? Wer von den beiden Pianisten ist wirklich Reif fürs Fernsehen?

©2017 by Piano Battle     Imprint | Impressum