PIANO BATTLE meets ORCHESTRA

Willkommen zu PIANO BATTLE meets ORCHESTRA. Und so geht es los: Auf der Bühne stehen sich zwei Flügel gegenüber, dahinter und drumherum die Bestuhlung für das Orchester. Am hinteren Ende der Bühne sieht man links und rechts neben den Schlagwerk-Instrumenten fünf schwarze und weiße Luftballons schweben. Es ist klar, dies ist kein ganz ernstes klassisches Konzert.

Ein Spot geht an. Die erste Person auf der Bühne ist der Percussionist. Er beginnt mit einem Trommelwirbel, und im Stil eines Boxansagers beginnt er: Meine Damen und Herren. Willkommen zu PIANO BATTLE meets ORCHESTRA. Und hier sind sie auch schon, bitte begrüßen Sie lautstark die Flügelkämpfer des heutigen Abends: Andreas Keeeern und Paul Cibiiiiis!

Die beiden Pianisten kommen herein und spielen an ihren Klavieren, während der Percussionist fortfährt: Auf der linken Seite, der Mann im schwarzen Anzug und elegantem Seitenscheitel, er hat bereits 243 Piano Battles für sich entscheiden können… Wenn seine Samtfinger die Tasten streicheln, zerfließen im Orchester regelmäßig die ersten Geigerinnen mit den zweiten… Und „Auf der anderen Seite, der Mann im weißen Anzug und Nilpferdlederschuhen. Er hat ebenfalls 243 Piano Battles durch K.O. gewonnen und bisher kein Unentschieden. Wenn er sein Charisma auf der Bühne versprüht, bleibt den Flöten im Orchester die Luft weg…

Die Battle beginnt – Chopin vs. Rachmaninov. Der Gewinner der ersten Runde darf sich eine Instrumentengruppe in sein Team wünschen. Welche wird er nehmen? Kann der Zurückliegende alleine gegen so eine Mannschaft bestehen wenn es heißt Mozart vs. Wagner? Und welche Gruppe wird er sich bei einem Gewinn ins Team holen?

PIANO BATTLE meets ORCHESTRA ist die musikalische Erweiterung der bisherigen PIANO BATTLE Formate. Der Orchesterklang bringt neue Klangfarben in den Wettstreit und neue Herausforderungen. In dieser Battle ist nämlich nicht nur wie bisher das Publikum interaktiver Teil der Show, sondern jetzt sind es auch die Orchestermitglieder. So wird der Percussionist zum Zeremonienmeister und erklärt dem Publikum die Regeln. Er führt durch den Abend, indem er die Publikumsabstimmung als unabhängiger Schiedsrichter leitet. Ein Kontrabassist wird zum “Säbeltänzer“ während ein „Zweiter“ Geiger aufgrund seiner vielen gespielten Konzertstunden ein Upgrade in die “Erste Klasse” bekommt…

Das Orchester ist auch mit zwei reinen Orchesterstücken zu hören, es kann sich von seiner besten Seite zeigen. Insgesamt beinhaltet das Programm Werke von Mozart, Chopin und Khachaturian bis hin zu “Star Wars” – aber der genaue Konzertverlauf wird vom Publikum bestimmt, denn die Zuschauer entscheiden nach jeder Runde über den Gewinner und bestimmen damit die Zusammenstellungen und klanglichen Möglichkeiten der gegnerischen Mannschaften. So kommt es vor, daß in einer Runde, in der zweimal der gleiche Walzer von Schostakowitsch erklingt, jeder Pianist mit einer anderen Orchesterbesetzung spielt. Welche Version klingt überzeugender? Ohren auf!

Und wie wird dieses Mal der Punktestand visualisiert? Nicht durch Flügelschieben oder iPads: Schwarze und weiße mit Helium gefüllte Luftballons am Bühnenrand symbolisieren die fünf „Leben“ der Pianisten. Nach jeder Runde, lässt der Percussionist den Ballon des Verlierers platzen – Peng! Und am Ende des Abends kann es dann nur einen Gewinner geben: Das Publikum.

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